Klangschalenmassage
Was sind Klangschalen?
Klangschalen bestehen aus einer Messinglegierung mit 5 bis 12 darin enthaltenen Metallen wie Blei, Zinn, Eisen, Kupfer, Quecksilber, Silber und Gold. Bei der Herstellung wird das Metallgemisch geschmolzen und in kleinen Mengen in Gussformen gefüllt. Aus dem abgekühlten, flachen, runden Rohling wird die Klangschale unter Hitze in Form getrieben (gehämmert) und anschließend poliert. Es ist wenig bekannt über die Geschichte der Klangschalen und Ihre ursprüngliche Verwendung. Als sicher gilt, dass Klangschalen in Osttibet und den Anrainerstaaten Indien und Nepal verbreitet waren. Zusätzlich finden sich gegossene Schalen in Japan und China. Es heißt, dass Klangschalen ursprünglich schamanistische Objekte waren, dessen Anwendung mittlerweile in Vergessenheit geraten ist. Vielleicht befinden wir uns ja auf dem richtigen Weg...
Prinzip Klangschalenmassage:
Bei einer Klangschalenmassage werden Klangschalen auf dem bekleideten Körper aufgesetzt und angeschlagen bzw. angerieben. Der Schall der klingenden Schale überträgt sich über den Boden der Schale auf den Körper und breitet sich dort aus. Dies wird als Vibration im Körper wahrgenommen. Nach kurzer Zeit gewinnt man den Eindruck, Teil des Klanges zu werden. Man folgt diesem Klang, der Körper gerät in Resonanz, eine tiefe Entspannung und Wohlbefinden setzen ein. Feine Vibrationen und Klänge erreichen Körper, Geist und Seele...
Das Heilen mit Klängen hat seinen Ursprung in der über 5000 Jahre alten vedischen Heilkunst. Veden sind die ältesten heiligen Texte Indiens. Aber auch in der westlichen Kultur gibt es schon lange die Erkenntnis, dass Klänge und Musik ein Schlüssel zur Heilung von Körper, Geist und Seele sind. Schon Pythagoras soll seinen Schülern beruhigende Melodien vorgesungen haben – in der Annahme, dass Melodie und Rhythmus in der Lage sind den Menschen in seiner Ganzheit zu harmonisieren. Selbst die moderne Schulmedizin experimentiert mit den Klängen von gesunden und kranken Körperzellen.
Schwingungen fließen durch den Körper:
Die Klangschalenmassage wirkt über feine Vibrationen, die beim Anspielen der Klangschale entstehen. Diese wohltuenden Schwingungen der Klangschale übertragen sich auf den Körper und breiten sich dort in konzentrischen Kreisen aus. Wir bestehen zu einem Großteil aus Wasser. Diese Flüssigkeit wird durch die Schwingungen der Klangschale in Bewegung versetzt. Dabei wird jede Körperzelle angesprochen. Die Wirkung: Eine innere Massage der Körperzellen.
Blockaden lösen sich:
Ist der Körper frei von Blockaden, fließen die Klangschwingungen ungehindert durch ihn hindurch und treten an Zehen und Haarspitzen wieder aus. Körperliche und seelische Verspannungen und Blockaden werden durch die Vibrationen gelockert und die Selbstheilungskräfte angeregt.
Grenzen der Klangmassage:
Die Klangschalenmassage ist eine unterstützende und begleitende Maßnahme bei Heilungsprozessen. Sie ist jedoch kein Ersatz für eine Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten.
Voraussetzungen für eine Klangschalenmassage:
Für eine Klangschalenmassage benötigt man keine Erfahrung in Meditation oder aderen Entspannungsverfahren. Du solltest nur in der Lage sein, ein Stunde liegend auf einer Massagebank zu verbringen.
